"Interessengemeinschaft Auerberg"
- weil Heimat einen Wert hat
!

Grüß Gott auf den Seiten der IG Auerberg e.V.

Hier erfahren Sie mehr über die Ziele der IG Auerberg e.V. und den Grund für ihr Bestehen (Siehe auch: "Was ist geschehen?").

>> zur Satzung>> Resolution zur Bebauung   >>Sie wollen Mitglied werden?


Aktuell



13. Januar 2012: Die IG Auerberg unterzeichnete zusammen mit über 40 Initiativen die "Tutzinger Erklärung", die demnächst hier zur Ansicht steht. Mehr als 120 Personen füllten den Festsaal der Evangelischen Akademie Tutzing bei der Gründung des "Denkmalnetz Bayern". Dieter Wieland begrüßte die vielen, zum Teil weit angereisten Teilnehmer als "Unruhestifter, selbsternannte Meinungsträger und aufmüpfige Engagierte" und bezog sich dabei selbst als Vorsitzender einer Bürgeriniatitive in Murnau mit ein. "Ohne uns wäre dieses Land ärmer" meinte er. Er danke dem Bayerischen Landesverein für Heimatpflege, unter dessen Schirm diese Veranstaltung zur Gründung des Netzes stattfinden konnte.

Diese "Mutbürger" setzen sich für die Wertschätzung von historischen Gebäuden, Dorf- landschaften und dem Erhalt von Landschaftsbildern ein. Für sie soll das neu gegründete Netz eine Unterstützung sein, bei dem Rat und Fachwissen eingeholt werden können. "Gemeinsam sind wir zwar keine Mehrheit, aber eine Lobby", so Dieter Wieland, "Bayern braucht uns: unsere Ideen, unser Talent zu begeistern, unsere Phantasien." und wünsch- te zum Abschluss allen "Tatkraft".

Moderiert von Wolfgang Weise und Johannes Haslauer stellten drei Initativen ihre Aktio- nen vor, die an vielen Orten Bayerns ähnlich verlaufenden. Bei der Präsentation des Ent- wurfs der neuen homepage „denkmalnetzbayern.de“, die ab Mitte April zugänglich ist, wurde die IG Auerberg als eines von zwei Beispielen in Bayern gezeigt. Dann unterzeich- neten alle Initiativen die „Tutzinger Erklärung“.

"Bürgerinitiative ist Herzenssache – kein Mensch opfert seine Freizeit freiwillig, wenn er nicht vom Guten seines Tuns im Innersten überzeugt ist – schon daher ist ehrenamt- liches Engagement bestes Potenzial" heißt es auf der Web-Seite des Bayerischen Landes- vereins für Heimatpflege, auf der unter "Aktuelles" Informationen zu dieser Veranstaltung abgerufen werden können.  (>> zur Pressemitteilung  PM 12_1)

Zu den Bebauungsplänen auf dem Auerberg:

Dezember 2011: Wir - die Vorstandschaft der IG-Auerberg - werden wiederholt nach dem Stand bei den Planungen zur Bebauung des Auerbergs gefragt. Die vielfachen Anfragen zeigen, wie groß das öffentliche Interesse ist. Dazu können wir leider nichts Neues berichten. Wir verfolgen die Entwicklung mit größter Aufmerksamkeit und werden alle Mitglieder und gegebenenfalls die Öffentlichkeit sofort informieren, wenn es relevante Neuigkeiten gibt.

Die Vorstandschaft der IG-Auerberg
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Unser informierendes Faltblatt können Sie hier anschauen und speichern (Klick auf Bild):

Zu Berichten über unsere Führungen:   >>hier

Nachrichten:

24. September 2011: Geologische Wanderung mit Tobias Klöck auf den Auerberg. Vom "Hangenden Stein" bei Stötten (li) zum Ellensberger Konglomerat bei Bernbeuren (re.) Dass das Gestein zu unseren Füßen einmal Meeresboden war, davon erzählen die Mu- schelschalen. Sie waren an einem Halt unterwegs in einem Bachbett gefunden worden.


15. August 2011: Keltenwerkstatt: Familien-Ferienprogramm in Bernbeuren: Wir töpfern Spinnwirtel und Keltenbecher, bauen einen Lehmbackofen und sammeln Kräuter. Spin- nen, Karden, Färben, Weben, Bauen, Backen - über 50 Teilnehmer waren begeistert da- bei, als Archäologin Karin Sieber-Seitz die Hintergründe keltischer Lebensweise erklärte.


Spinnwirtel und Trinkgefäße töpfern


Weidenzweige für den Lehmbackofen und Kräuter für das Mittagessen sammeln


Getreidemahlen für Brot und Mittagessen

März/Juli 2011: Jahresmitgliederversammlung: Der Vorstand wurde einstimmig bestätigt. Die IG Auerberg hat jetzt 111 Mitglieder. Veranstaltungen 2011 (s.u.): August: "Mach mit - Keltenwerkstatt", September: "Geologische Führung auf den Auerberg". Mehr >>



4. Januar 2011: Beobachtung der Sonnenfinsternis vom Auerberg mit den Sternenfreunden Füssen:

Oben: Aufbau der Instrumente, unten: Blick durchs Teleskop um 9:03 Uhr



13. November 2010:
  Im Herbst ist die Luft klar. Nicht nur zum Wandern, auch zum "Sternen-kucken" ist sie besonders schön. Über dem Auerberg ist die Luft noch ein bisschen klarer. Für Sternenfreunde ein besonderer Genuß! Am 13.11.2010 fand mit fünfzehn Teilnehmern eine Sternenführung statt mit Wolfgan Enlgert, "Sternenfreunde Füssen". Mit Teleskopen beobachteten wir Sternbilder wie den Schwan, den Stier, Orion, die Plejaden (hier am Auerberg "Pfannehölzle" genannt), den Jupiter und seine Monde und die Krater auf dem Mond. Alle durften durchs Teleskop schauen. Philipp zählte alle 4 Monde des Jupiter. PM 4-2010>>hier und PM 5-2010>>hier

26. März 2010: Bei der Jahreshauptversammlung konnte die IG Auerberg ihr 100stes Mitglied begrüßen: Gottfried Schmid-Lindner. Doch auf dem Auerberg hagelt es derzeit Betretungsverbote. Betroffen sind bislang Karl Schleich und Barbara Zach aus der Vorstandschaft der IG Auerberg. Die IG Auerberg versteht sich als Sprachrohr einer großen Zahl von Mitbürgern rund um den Auerberg. Ein Betretungsverbot gegen den 1. und 2. Vorstand richtet sich gegen den gesamten Verein. Lesen Sie mehr in unserer Pressemitteilung PM 3-2010>>hier und im Artikel der Allgäuer Zeitung vom 26.3.2010.



9. Februar 2010: Vortrag

Knapp 80 Zuhörer lockte der Vortrag von Herrn Dr. Haberstroh und Herrn Mühlemeier in den Pfarrstadl nach Bernbeuren mit dem Titel: "Alle Wege führen nach Rom? Bodendenkmalpflege und Archäologie auf dem Auerberg." Aus zwei ganz verschiedenen Blickwinkeln beleuchteten die Referenten die archäologische Bedeutung des Auerbergs: aus denkmalpflegerischer Sicht z.B. im Vergleich mit anderen großflächigen Siedlungen aus römischer und aus keltischer Zeit (z.B. Manching) und den konkurrierenden Interessen um die Flächen, in denen die Bodendenkmale liegen. Weiter aus der Sicht der archäologischen Befunde (den architektonischen wie den von  Menschen angelegten Spuren im Boden) sowie den Funden, die außergewöhnliche Besonderheiten aufweisen. Zwei Artikel der Schongauer Nachrichten vom 11.2.2010:




September 2009: Zwischen den Initiativen „Interessengemeinschaft Auerberg“ und „Lebendiges Sachrang“ kam es bei einem Besuch der Vorstandschaft der „Auerberger“ im Priental zu einem regen und freundschaftlichen Gedankenaustausch. Hier wie dort treten Bürger mit ihrem Engagement für eine dem Ort angemessene Bauplanung ein: Sie wehren sich gegen überdimensionierte Planungen von Seiten der Investoren und Kommunen. An vielen Orten Bayerns regt sich Widerstand gegen den Ausverkauf der Heimat.


9.5.2009: Auerberg - ein Ziel der Kulturfahrt des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege. Die Kulturfahrt "Oberer Lechrain" führte als sechsten Ziel auf den Auerberg. Ortsheimatpfleger Heinz Engl erklärte die Besonderheiten der Kirche St. Georg sowie die römische Besiedlung des Gipfels und Barbara Zach die von Gletschern der letzten Eiszeit geformte Landschaft bis zur heutigen Kulturlandschaft. Natürlich interessierte sich die Gruppe auch für die Planungen und den aktuellen Planungsstand zum Hotelausbau auf diesem wunderschönen Aussichtsgipfel. "Hier darf die Landschaft nicht durch überdimensionierte Bauten leiden." so Martin Wölzmüller, Geschäftsführer des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege.

2.5.2009: Auerberg ist ein Ziel bei der dreitägigen „alternativen Varus-Exkursion“ des Alemannischen Instituts, Freiburg. Vor 2000 Jahren besiegten germanische Stammesverbände die römischen Legionen unter Varus im Teutoburger Wald. Anläßlich des Varus-Jahrs 2009 führt das Alemannische Institut Freiburg unter Leitung von Professor Dr. Hans Ulrich Nuber im Mai eine „alternative Varus-Exkursion“ in Süddeutschland durch. Hierbei ist auch der Auerberg ein Ziel. Karl Schleich und Barbara Zach als Vertreter der IG Auerberg e.V. begrüßten die 40köpfige Expertengruppe und drückte ihre Freude aus, dass dem Auerberg mit diesem Besuch von wissenschaftlicher Seite aus weitere Wertschätzung zuteil wird. Prof. Dr. Nuber sprach den Auerberg als eine der bedeutendsten frührömischen Siedlungen an und ein "Muß" einer solchen Exkursion.    Mitte: Prof. Dr. Hans Ulrich Nuber, rechts: Prof. Dr. Günter Ulbert 

"Diese besondere Stelle für die Geschichte wie für den Tourismus verpflichtet dazu, das, was sie auszeichnet, zu bewahren." so Prof. Dr. Nuber, "Eine wirtschaftliche Nutzung für den Verantwortlichen muss möglich sein, doch steht der Erhalt im Interesse einer breiten Öffentlichkeit und die Nutzung darf nicht dazu führen, dass man sich ins eigene Fleisch schneidet." >> zum Bericht in den Schongauer Nachrichten 5.5.2009, >>zum Bericht in der Allgäuer Zeitung 4.5.2009  >> zur Zeitungsankündigung Schongauer Nachrichten 17.4.2009 >>zur Ankündigung in der Allgäuer Zeitung 21.4.2009

3.4.2009: Die IG Auerberg e.V. kann die Auerberg-Planungen beim Abendvortrag der Mitgliederversammlung des Bayerischen Landesverein für Heimatpflege einer breiten Öffentlichkeit vorstellen und dankt dafür sehr herzlich. Unter dem Titel "Wem gehört unsere Landschaft" referierten Karl Schleich, 1. Vors. und Barbara Zach, stellv. Vorsitzende über die Geschehnisse und den derzeitigen Planungsstand. Mit zwei weiteren Initiativen, der Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal und dem Verein "Lebendiges Sachrang" stellte sie ihren Ziele und Aktionen vor, eine Heimat für alle zu erhalten, und sie nicht der Profitgier Einzelner zu opfern.

Titelzeilen: Allgäuer Zeitung und Schongauer Nachrichten (Anklicken für ganzen Artikel):

             

Mit diesen Überschriften wird über die Teilnahme der IG Auerberg bei der Mitgliederversammlung des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege berichtet und über die darauf folgende Gemeindratssitzung am Dienstag, den 7.4.2009. Eine neue Überlegung von Planer Abt und Gemeinderat wird vorgestellt, die Bebauung doch sehr zurückhaltend zu belassen. Mit rechtlichen Konsequenzen sei zu rechnen. Die Erfahrungen aus den Normenkontrollklagen und Popularklagen vergleichbarer Fälle (Ofterschwang, Kaltenbrunn) hätten den Vorrang von Denkmalschutz und Landschaftsschutz in besonderen Fällen gezeigt.                        

5. März 2009: Die IG Auerberg ist e.V.! Wir sind jetzt ein im Vereinsregister München geführter Verein und als gemeinnützig anerkannt. Unsere aktuelle Satzung können Sie sich als Datei holen >>zur Satzung hier, >> PM 1-09 hier


25.3.2009, 20 Uhr, Bürgerversammlung in Bernbeuren, Auerberghalle: die IG Auerberg e.V. hatte einen Antrag an die Gemeinde Bernbeuren gestellt, in dem sie um eine Mitteilung zum aktuellen Sachstand der Planungen auf dem Auerberg bittet. Laut Aussagen von Bürgermeister Heimo Schmid werden die Einwendungen der Betroffenen und Träger öffentlicher Belange derzeit noch bearbeitet. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll das Ergebnis öffetnlich vorgestellt werden.

Stellungnahme der IG Auerberg e.V. zum Planentwurf vom 8. Dezember 2009

Letzter Planentwurf für die Gipfelbebauung
vom 8. Dezember 2008




Hier finden Sie die Änderung des Flächennutzungsplans
(FNP) und den neuen Bebauungsplanentwurf als pdf-Dateien zum download:


<< Erläuterungsbericht zum FNP (3,6 MB)
<< Karte zum FNP (1,3 MB)
<< Satzung und Begründung für Bebauungsplan (3 MB)
<< Karte zum Bebauungsplan ( 1,3 MB)
<< Umweltbericht zu beiden Plänen (265 KB)


Stellungnahmen konnten abgegeben werden bis 23.1.2009.

siehe Zeitungsmeldung vom 15.1.2009 >>hier

Wir veröffentlichen hier die Stellungnahmen der IG Auerberg und einige persönliche Stellungnahmen. Sie können darin die Einwände zum neuen Planentwurf zur touristischen Erschließung auf dem Auerberg-Gipfel nachlesen.

Stellungnahme der IG Auerberg >> hier
Stellungnahme von Karl Schleich, 1. Vors. der IGA >>hier
Stellungnahme von Georg Kleber, stellv. Vors. IGA >>hier
Stellungnahme von Barbara Zach, stellv. Vors. IGA >>hier
Stellungnahme von Wilfried Götz, Lechbruck >>hier
Stellungnahme von E. Kriesch, Fernsehjournalistin >>hier
Stellungnahme der Umweltinitiative Pfaffenwinkel >>hier

Stellen Sie uns Ihre Stellungnahme zur Verfügung, wir veröffentlichen sie.

Der Auerberg-Gipfel genießt sechs-fachen Schutz! Lesen Sie >>hier mehr. (Achtung, Datei enthält Abbildungen und hat 6 MB!)

Zur I
nformationsveranstaltung
der Gemeinde am 8.12.2008 zum Planentwurf siehe unten.
(Presseartikel Schongauer Nachrichten >>hier, Allgäuer Zeitung >>hier)


Es geht um den Auerberg!
Auf dem Gipfel des Auerbergs in Bayern, mit herrlichem Blick auf die gesamte bayerische Alpenkette, liegt Bayerns älteste römische Siedlung.  Es ist mit fast 2000 Jahren die älteste römische Siedlung auf bayerischem Boden. Sie war bewohnt von 12–45 nach Christus. Mitten darin das St. Georgs Kircherl mit romanischem Turm. Das ehemals landwirtschaftliche Anwesen „Stechele“ mit einer kleinen Gaststube und einem Schuppen, ein Jugendhaus und ein Privathaus sind die einzigen weiteren Gebäude. Das alles verbindet sich harmonisch mit der Landschaft und steht als Ensemble unter Denkmalschutz.   >> Zum Plan über die denkmalgeschützte Fläche >>hier. >> die bisher archäologisch untersuchten Flächen >>hier. Mitten über den Berg verläuft heute die Grenze zwischen den Landkreisen Weilheim-Schongau in Oberbayern und Ostallgäu in Schwaben.

Nun will die Gemeinde Bernbeuren auf dem Gipfel Neubauten zulassen, für Gästezimmer und Ferienwohnungen. Die bereits veränderten Gebäude und die Pläne des Investors lassen die weitreichende Umgestaltung des Auerberggipfels befürchten. Eine Erhöhung der Bettenkapazität des vorhandenen Gasthofs und die massive Vergrößerung von Zufahrten und Parkflächen stehen zu erwarten. Dagegen wendete sich ein Bürgerbegehren, das den Erhalt des Außenbereichs zum Ziel hat und eine Ausweisung von Bauplätzen auf dem Auerberg ablehnt. Auch im Außenbereich können bestehende Gebäude erweitert und ausgebaut werden. Es geht also nicht um die Behinderung des Investors, die Bettenzahl zu erhöhen. Sondern darum, durch angepasste Bebauung den Charakter dieses oberbayerische Landschafts-Kleinods zu erhalten.

Die Bürger wurden aktiv. Auf den nächsten Seiten können Sie nähere Informationen dazu finden. Sie werden zur Verfügung gestellt von den ehemaligen Vertretern des Bürgerbegehrens und heutigen Vorsitzenden des Vereins IG Auerbeg: Georg Kleber, Karl Schleich und Barbara Zach.

Die Ziele des Vereins "Interessengemeinschaft Auerberg"

Die Kulturlandschaft Auerberg und ihr Charakter sollen erhalten bleiben. Der Verein wendet sich gegen die Planungen, die im Februar 2008 (>>hier) ein Sondergebiet „Freizeit und Erholung“ von acht Hektar Größe mit zwei riesigen, zweistöckigen Hotelgebäuden von je 300 Quadratmetern Grundfläche vorsahen. Dank dem Engagement der Bürger wurden die Planungen stark reduziert. Die bestehende Gaststätte wurde sehr stark erweitert. Der letzte Planungsstand setzte immer noch große Gebäude innerhalb eines Bereichs von über einem Hektar an und sieht einen Wendekreisel von 27 Metern vor (>> aktueller Plan hier).

Der Verein bietet Führungen auf den Auerberg an zur Archäologie, Geschichte,  Landschaftsgeschichte und Natur

Unsere Führungen auf den Auerberg:
>> hier zu Landschaftsgeschichte und zum Sternenhimmel
>> zur Anmeldung hier.   
>> lesen Sie mehr in unserer Pressemitteilung >>hier.

Weitere Informationen und Aktivitäten des Vereins

12.1.2009: Die Abgabefrist für die 1. Flächennutzungsplanänderung für den Bereich des Bebauungsplanes "Auerberg-St. Georg" und Bebauungsplan "Auerberg-St. Georg" in der Fassung vom 15.12.2008 endet. Die IG Auerberg wendet sich in einer Stellungnahme (>> hier) gegen die erneuten Pläne.

8.12.2008: Vorstellung der neuen Planung bei einer Informationsveranstaltung der Gemeinde Bernbeuren: Etwa 140 Zuhörer wurden von Bürgermeister Schmid begrüßt. Herr Abt erläuterte den neuen Plan, für den zunächst eine Flächennutzungsplanän-derung notwendig ist, um dann den bisher als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesenen Gipfel des Auerbergs mit einer Bauleitplanung neu ordnen zu können. Der Planentwurf sieht eine Erweiterung des Gaststättengebäudes, neue Parkplätze südlich der Gaststätte, einen mit über 400m² Grundfläche großen Neubau mit zwei Stockwerken auf der Nord- seite anstelle des bisherigen Schuppens und einen großen Parkplatz im Südosten, vor der letzten Kehre vor. Frau Frank-Krüger stellte auf eine Bitte hin kurz die Grünplanung vor, bei der nur reduzierte Bepflanzung vorgesehen ist aus Rücksicht auf den archäologischen Untergrund. Der Steilhang südöstlich der Kirche kann als wertvoller Magerrasen für Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen werden.

Leider kamen die anwesenden Fachleute Herr Vogt vom staatlichen Straßenbauamt und Herr Feigl, Jurist am Landratsamt Weilheim-Schongau nicht mit eigenem Beitrag zu Wort. Es wurde danach gefragt, ob der Plan ins Internet gestellt werde. Dies ist sehr wahr- scheinlich der Fall. Die weitere Frage, was der Grund für das als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesene Dreieck südlich des Maibaums zu bedeuten habe, da doch alles in der Umgebung landwirtschaftliche Fläche sei, wurde mit möglichen Erweiterungsflächen beantwortet und die Frage nach dem Grund für die Erforderlichkeit dieser gesamten Planung beantwortete Herr Abt damit, dass dies im Planwerk abgearbeitet werde. Leider war kaum mehr Zeit darüber nachzudenken, welches die noch besonders interessieren- den Dinge zum neuen Plan sind, Herr Schmid verabschiedete die Zuhörer nach ca. zwei Stunden.

12.11.2008: Der Auerberg beim Symposion der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München (Ankündigung >>hier). Die Bayerische Akademie der Schönen Künste mischt sich ein bei der derzeit an vielen Stellen in Bayern geführten Diskussion über den Umgang mit der bayrischen Landschaft. Der Titel des Symposions war deshalb vielsagend: "Wem gehört die bayrische Landschaft?". Vom Urteil zum Bebauungsplan für Gut Kaltenbrunn am Tegernsee ausgehend zeigte Prof. Dr. Winfried Nerdinger in seinem Vortrag auch die Planungen am Auerberg auf. Auf dem Podium diskutierten die besten Fachleute: Frau Prof. Dr. Regine Keller, Professorin für Landschaftsarchitektur und Öffentlicher Raum an der Technischen Universität München, Prof. Dr. Johannes Greipl, Generalkonservator am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege,  Dr. Michael Happ, Vorsitzender Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof München und Franz Rasp, Bürgermeister von Berchtesgaden unter der Moderation von Prof. Dr. Helmut Gebhard.

1./2.11.2008: IG Auerberg verteilt Flugblatt über den aktuellen Stand. Es wurde in der Gemeinde Bernbeuren und um den Auerberg verteilt wurde. Sie können es sich >> hier ansehen.

18.10.2008: Ein Brief des Bürgermeisters Schmid vom 17.10.2008 erreicht die drei ehemaligen Vertreter des Bürgerbegehrens. Er schreibt darin: "die Summe Ihres (der IG Auerberg, Anm.d.Verf.) nicht konstruktiven Verhaltens habe sie - den Gemeinderat - dazu veranlasst, den Runden Tisch mit Ihnen nicht mehr fortzuführen." - Es scheint wie in der großen Politik zu sein. So kommentiert in den Schongauer Nachrichten vom 27.10.2008 auf Seite 2 Holger Eichele ("Die CSU nach dem Parteitag"): "Je mehr Macht das Führungspersonal auf sich vereinigte, desto unerwünschter war ein offener Dialog..."

15.10.2008: Aufstellungsbeschluss wird zurückgezogen! In der Gemeinderatssitzung wird der Beschluss gefasst, den Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan auf dem Auerberg  zurückzunehmen. Genau dies hatte das Bürgerbegehren zum Ziel, Die Vertreter der IG Auerberg sind über diese Wendung überrascht. Sie hatten erneut die Einberufung zum Runden Tisch erwartet, der für Ende September angekündigt war. Für diesen Runden Tisch hatte die IG Auerberg einen eigenen professionellen Planungsvorschlag vorbereitet.

Mit erneutem Aufstellungsbeschluss soll jetzt ein neues Bauleitplanverfahren beginnen.

Über die Führungen am 4.10.2008: "Geschichte unserer Landschaft" und 19.10.2008: "Sternenhimmel über dem Auerberg"   >>hier.

11.9.2008: Öffentlich Präsentation der Resolution <<zur Pressemitteilung

2.9.2008: Resolution übergeben an Bürgermeister Heimo Schmid und alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte mit der Forderung, dass der freie Zugang zur Kirche unbedingt erhalten bleiben muss, dass der Auerberg Neubauten auf dem Gipfel nicht verträgt, dass der geplante Wendekreisel nicht angebracht ist sowie weitere Verbesserungsvorschlägen zum aktuellen Stand der Planungen auf dem Auerberg. >> zur Resolution

28.8.2008: Fest zum 2000jährigen Jubiläum im Jahr 2012 beschlossen. Die IG Auerberg beschließt in ihrer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine Reihe von Führungen auf dem Auerberg zu verschiedenen Themen anzubieten. Zum aktuellen Stand der Planungen auf dem Auerberg wird einstimmig eine Resolution verabschiedet. Diese soll an das Kommunalparlament in Bernbeuren übergeben werden. << Ankündigung in der Presse

31.7.2008: Gipfeltreffen: Sepp Daxenberger besucht den Auerberg
>> unsere Pressemitteilung hier,  >> die Meldung in den Schongauer Nachrichten hier.

23.7.2008: Das Urteil ist da!
In einem höchst vergleichbaren Fall hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil vom 23. Juli 2008 den Klägern gegen den Bebauungsplan "Gut Kaltenbrunn" am Tegernsee Recht gegeben. Dieser Präzedenzfall stellt klar fest, dass "ein Bebauungsplan gegen Artikel 118 Absatz 1 der Bayerischen Verfassung verstößt, wenn die Belange des Denkmalschutzes ... missachtet werden." ... >> Zum Urteil hier    >> lesen Sie mehr in unserer Pressemitteilung hier und bei der Schutzgemeinschaft Tegernseer Tal hier SGT

30.6.2008: Aus dem Bürgerbegehren wurde ein Verein
Die Interessengemeinschaft Auerberg (IG Auerberg) gründete sich als Verein am 30.6.2008 und stellte sich am 24.7.2008 in der Öffentlichkeit vor. Sie entstand aus dem Bürgerbe- gehren „Für den Erhalt des Außenbereichs auf dem Auerberg“.
>> zur Satzung hier,    >> Beitrittserklärung hier,
>>
lesen Sie mehr in unserer Pressemitteilung hier,

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Presseartikel: 5 Juni 2008 zur Gründung der IG Auerberg und 27. Juni 2008 Informationsveranstaltung. Mehr Presseartikel finden Sie >>hier.



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„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht für jedermanns Gier.“
Mahatma Gandhi